FÖRDERPROGRAMM DER KFW "ALTERSGERECHT UMBAUEN"

Seit November 2015 werden nun gezielt einzelne Maßnahmen gegen Wohnungseinbruch über das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ gefördert.  

Wer kann Förderanträge stellen?

Jede natürliche Person:

  • Eigentümer oder Mieter (Modernisierungsvereinbarung zw. Vermieter u. Mieter)
  • Weitere Träger von Investitionsmaßnahmen (z.B. Wohnungsunternehmen, Bauträger, Körperschaften und Anstalten des öffentl. Rechts) 

Wie wird gefördert?

  • Zinsgünstige Kredit für alle Antragsberechtigten (seit 01.04.16: erweiterte Kreditförderung)
  • Investitionszuschuss für Privatpersonen

Was wird gefördert? 

  • Einbau von einbruchhemmenden Haus- und Wohnungseingangstüren bzw. Einbau von Nachrüstsystemen für Haus- und Wohnungseingangstüren
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster
  • Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden
  • Einbau von Einbruch- und Überfallmeldeanlagen
  • Weitere Maßnahmen wie Türspione, (Bild-) Gegensprechanlagen
  • Der Einbau/ Austausch einbruchhemmender Fenster, Balkon- und Terrassentüren wird im Programm "Energieeffizient Sanieren" – Kredit/ Zuschuss (Nr. 151/152/430) gefördert. 

WICHTIG 
Die Antragstellung muss vor Beginn des Vorhabens erfolgen! 
Die Maßnahmen zum Einbruchschutz sind durch Fachunternehmen auszuführen. 


Weitere Informationen
Informationen zu aktuellen Förderprogrammen, Steuerbonus für Handwerkerleistungen und Versicherungsnachlässen zum Thema finden Sie hier:

KfW-Bankengruppe:
www.kfw.de/einbruchschutz oder die kostenfreie Servicenummer: 0800 539 9002

Netzwerk Zuhause sicher:
www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz/foerderung-finanzierung/


Förderhöhe

Investitionen ab 2.000 € bis höchstens 15.000 €

Zuschusshöhe 10%

Maximaler Kreditbetrag: 50.000 € pro Wohneinheit

Förderfähig: 100% einschließlich Nebenkosten (z.B. für Planung und Beratung)


Förder-
berechtigte

Jede natürliche Person

Natürliche und zusätzlich juristische Personen  


Finanzanreize außerhalb der Förderprogramme:

  • Arbeitskosten handwerklicher Leistungen bei Investitionen in Sicherheitstechnik können unter bestimmten Voraussetzungen steuermindernd berücksichtigt werden, bspw. nach §35a EStG
    Eine zusätzliche Förderung aus einem KfW-Programm für dieselbe Maßnahme darf dann aber nicht mehr in Anspruch genommen werden.
  • Erkundigungen bei der Hausratsversicherung über einen Nachlass auf die Zahlung, wenn entsprechende Sicherheitstechnik eingebaut wurde.